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MPK – welche Vorteile bietet die Weiterbildung?

«Entschuldigung, wie lange dauert das noch?»

Lange mangelte es dem Beruf der MPA an Entwicklungsperspektiven. Mit der Weiterbildung zur Medizinischen Praxiskoordinatorin bietet sich MPAs heute die Möglichkeit, ihre Karriere in neue Bahnen zu lenken.

Die Ausbildung zur Medizinischen Praxiskoordinatorin (MPK) erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. MPAs, die sich dafür entscheiden, ihren Kompetenzbereich entsprechend auszubauen, profitieren von vielen Vorteilen.

Auf dem Markt besonders begehrt sind Absolventinnen der Weiterbildung MPK in praxisleitender Richtung. Der Grund dafür ist, dass die Zahl der Gruppen-, Gemeinschafts- und Grosspraxen und damit die Nachfrage nach Führungspersönlichkeiten steigt. Gefragt ist nicht mehr nur medizinisches Fachwissen, sondern auch kaufmännisches Know-how, organisatorisches Talent sowie Managementqualitäten. Und genau diese Fähigkeiten lernen Studierende dieser Ausbildung, die von verschiedenen Institutionen wie Careum Weiterbildung, Juventus oder der Huber Widemann Schule angeboten wird: das Erstellen von Einsatzplänen, die Implementierung von Prozessen, die Überwachung des Abrechnungswesens und der Debitorenbuchhaltung und vieles mehr.

Der Lehrgang richtet sich an Medizinische Praxisassistentinnen in einer Führungsfunktion oder MPAs, die als nächsten Karriereschritt eine Kaderfunktion in einer Arztpraxis anstreben. Die Ausbildung kann jedoch auch über die Praxisgrenze hinaus interessant sein und in anderen Bereichen des sich rasant verändernden Gesundheitswesens als Karriere-Booster dienen.

«Ganzes Praxisteam profitiert»

Die Weiterbildung erweitert das Tätigkeitsfeld und gestaltet den Berufsalltag vielfältiger und spannender. «Von einer Weiterbildung profitiert aber nicht nur die MPA selbst, sondern das gesamte Praxisteam», sagt Marion Steiner, Vize-Präsidentin des SVA Sektion Zürich/Glarus. Steiner ist selbst angehende MPK und engagiert sich beim Schweizerischen Verband Medizinischer Praxis-Fachpersonen (SVA) für Weiterbildungen. Für sie ist klar, dass MPKs in der Praxis entscheidende Impulse geben sowie Prozesse in vielerlei Hinsicht optimieren und effizienter gestalten können.

Alternativ zum Berufsbild der MPK in praxisleitender Richtung bietet sich die Möglichkeit, die Weiterbildung zur MPK in klinischer Richtung zu wählen. Absolventinnen dieses Lehrgangs übernehmen in ärztlich delegierter Verantwortung vielfältige Aufgaben rund um die medizinische Betreuung chronisch kranker Menschen. Auch dieses Diplom bietet Stellensuchenden entscheidende Wettbewerbsvorteile. Zum einen, weil die Umsetzung des Chronic Care Managements als Auftrag des Bundes an Bedeutung gewinnt. Zum anderen, weil entsprechend kompetente Fachkräfte die Ärztinnen und Ärzte entlasten sowie die Betreuungsqualität der Betroffenen steigern.

Egal ob klinische oder praxisleitende Richtung: Wer sich für eine Weiterbildung zur MPK entscheidet, verleiht seinem Beruf als MPA neuen Schwung. Mit positiven Auswirkungen auf die Arbeitszufriedenheit – und nicht zuletzt auch einer Verbesserung der Verhandlungsposition beim Thema Lohn.


Befinden Sie sich in der Weiterbildung zur MPK oder haben Sie die eidgenössische Berufsprüfung allenfalls sogar schon absolviert? Welche Vorteile sehen Sie in der Weiterbildung zur MPK? Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungsberichte, Meinungen und Kommentare zu diesem Artikel.

Tags: Praxis Tipps, Beruf MPA, Digitalisierung

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